Emerging Field Grant

Der Emerging Field Grant der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie hat zum Ziel, Fakultätsangehörige bei risikoreicherer und brisanterer Forschung in ganz neuen Bereichen der Forschungsschwerpunkte der Fakultät zu fördern. Der Grant gewährt eine Prädoc-Stelle für drei Jahre. Details entnehmen Sie bitte der nächsten Ausschreibung (voraussichtlich im Frühjahr 2018). Der Ausschreibungstext wird nach Veröffentlichung als Download hier zur Verfügung stehen.


Bisherige PreisträgerInnen

2015

  • Ausgezeichnetes Projekt: "Numerical Modelling of Restless Caldera Volcanoes" (Numerische Modellierung von ruhelosen Calderavulkanen) der Arbeitsgruppe Arbeitsgruppe „Strukturelle Prozesse“ von Univ.-Prof. Dr. Bernhard Grasemann (Department für Geodynamik und Sedimentologie) gemeinsam mit Dr. Martin Schöpfer, Privatdozent (Department für Geodynamik und Sedimentologie) und ao. Univ.-Prof. Dr. Theodoros Ntaflos (Department für Lithosphärenforschung) – im Zuge des Projektes wurde Praedoc Daniel Woodell angestellt

Calderen sind vulkanischen Vertiefungen mit 1-100 km Durchmesser. Sie bilden sich durch katastrophales Absinken der Erdkruste als Folge davon, dass sich eine Magmenkammer im Rahmen einer großen Eruption entleert hat und deren Dach einsinkt. Ein akutes Problem für die Gefahreneinschätzung ist die anhaltende Unsicherheit und Debatte darüber, wie Caldereneinbrüche ausgelöst werden, wie sie sich entwickeln und wie sie in der Tiefe strukturell akkommodiert werden. Im Rahmen dieses Emerging Field Grant-Projektes werden hochmoderne dreidimensionale Computersimulationen von ruhelosen Calderen entwickelt, die Einsicht in vulkanische Tiefenprozesse geben. Noch ist unklar, ob diese Simulationen die Entwicklung von Calderen naturgetreu abbilden, jedoch könnte die neue Methodik das Forschungsgebiet Vulkanotektonik revolutionieren. 

2013

  • Ausgezeichnetes Projekt: “In Search for Habitable Worlds: Probing the Young Solar System(Auf der Suche nach habitablen Welten: Untersuchung des jungen Sonnensystems) der Arbeitsgruppe „Stern- und Planentenentstehung“ von Univ.-Prof. Dr. Manuel Güdel (Institut für Astrophysik) – im Zuge des Projektes wurde Praedoc Tu Lin angestellt

Wie kann man aus den vielfältigen Eigenschaften, die unser Sonnensystem und insbesondere die gegenwärtige Erde charakterisieren, Rückschlüsse auf die ferne Vergangenheit des Sonnensystems und insbesondere unsere Sonne ziehen? Dieser Frage geht das 2013 mit dem Emerging Field Grant ausgezeichnete Projekt nach. Während die Vielfalt extrasolarer Planetensysteme und deren Sterne eine eindeutige Aussage erschweren, sollen Modellrechnungen Aufschlüsse über die Entstehungsgeschichte unserer planetaren Umgebung geben.