Riesenteleskop E-ELT: Hochschulraumstrukturmittel für Instrumentenbau

25.01.2017

Drei Instrumente des im Bau befindlichen Riesenteleskops E-ELT der Europäischen Südsternwarte ESO werden unter österreichischer Beteiligung und unter Leitung der Wiener Astrophysiker gebaut. Das Wissenschaftsministerium hat den ForscherInnen nun über seine Hochschulraumstrukturmittel 2016 eine Million Euro für entsprechende Tätigkeiten in der Softwareentwicklung und Instrumentenkalibrierung zur Verfügung gestellt.

Für das E-ELT (European Extremely Large Telescope) entwickelt werden die Kamera MICADO (Multi-AO Imaging Camera for Deep Observations), das Infrarotinstrument METIS (Mid-Infrared ELT Imager and Spectrograph) sowie der Multiobjektspektrograph MOSAIC, welcher einmal spektroskopische Analysen sehr ferner Galaxien ermöglichen soll.

Partner im geförderten Projekt sind die Universität Wien, die Universität Innsbruck, die Universität Linz und das Johann-Radon-Institut (RICAM/ÖAW) in Linz. Mit dem Projekt unterstreicht Österreich einmal mehr seine aktive Rolle als Mitglied der Europäischen Südsternwarte ESO.

Künstlerische Darstellung des E-ELT
Das E-ELT wird das weltweit größte Teleskop für den sichtbaren und nahinfraroten Spektralbereich sein. (Künstlerische Darstellung, Copyright: ESO/L. Calçada)